Ohne Wiederholung.

“Ich bete jeden Tag für ein Leben ohne Wiederholung. Ich bete jeden Tag für ein Leben ohne Wiederholung.”, schreibt ein deutscher Autor und sorgt in seinem Text damit für selbige. Recht hat er allerdings, denn wer möchte sie schon in seinem Leben haben – die Wiederholung?

Natürlich kann ein kleines bisschen Routine auch ihren Reiz haben: Keine Veränderung – keine Umstellung – kein Risiko. Manchmal sind Rituale sogar wichtig, um uns in die richtige Stimmung zu bringen, etwas besonders zu zelebrieren, oder eine gewisse Anstrengung zu vermeiden und trotzdem möchte keiner ein Leben wie in “Täglich grüßt das Murmeltier”, welches uns die Möglichkeit auf Überraschungen jeglicher Art nimmt. Kleine und große Abweichungen sind wichtig, denn jede Kassette, die immer wieder zurückgespult und von Neuem abgespielt wird, fängt irgendwann an zu leiern.

Wahrscheinlich sind sich alle einig, dass Wiederholung besonders dann furchtbar ist, wenn es um schmerzhafte, traurige oder andere unschöne Erlebnisse geht. Wer will schon erleben, dass man erneut belogen, betrogen oder verlassen wird. Dabei sind sich ständig wiederholende Ereignisse am Grausamsten, wenn man dachte sie bereits hinter sich gelassen zu haben und der Spirale entkommen zu sein. Plötzlich sitzt man wieder beim Arzt, bekommt wieder die gleiche Diagnose, oder verliert wieder das Vertrauen in eine/ einer Person, obwohl man es sich erst mühevoll wieder erkämpfen musste.

Aber auch schöne Erlebnisse leiden nur an Wiederholungen: Jedes Treffen mit der noch so interessantesten Person verliert an Glanz, wenn es immer gleich abläuft und eine Liebeserklärung erhält den faden Beigeschmack der Gleichgültigkeit, falls sie, routiniert ausgesprochen, die besondere Bedeutung der Worte verschluckt.

Mit enormer Liebe zum Detail versehene Menschen könnten jetzt ein: “Aber ein Moment kann doch nie völlig dem anderen gleichen!” entgegnen und wären nicht einmal im Unrecht, aber es geht um das große Ganze!

Da hilft kein “beten für ein Leben ohne Wiederholung”, da hilft nur das Leben selbst in die Hand nehmen, aufstehen und losrennen!

Konsequent.

Warum stellt man alles in Frage und probiert sie dann mit allem zu verteidigen Fotowas man hat?  Dickköpfe können schwer einen Konflikt aus dem Weg gehen. Am Ende hat man nur sich selbst. Quatsch. Das Ende ist noch weit entfernt. Ohne Konflikte & Meinungsverschiedenheiten wäre die Menschheit nicht dort wo sie heute steht. Gefährlich wird es erst dann, wenn man Still wird. Zu schwach ist sich gegen die Anschuldigungen zu wehren. Sich gegenseitig “labern” lässt. Es hält einen am Leben, man spürt das man noch kämpft, mit sich, mit der Welt. Die Power im Herz alles durchstehen zu können ist groß. Ich bin noch nie der Typ gewesen einen Konflikt zu scheuen. Auch wenn es mein Leben nicht gerade einfach macht. Ich ecke oft an, verteidige meine Meinung oft bist aufs Messer. Bin ehrlich, meist zu ehrlich. Einfach mal die Fresse halten, war bei mir noch nie an der Tagesordnung.

Trying to find a balance.

Ich muss dich auf Händen tragen damit du für immer bei mir sein kannst //
Nur du hast diese Beziehung gerettet weil du über Monate auf mich standst. //
Wir sind wie Bonnie und Clyde auf der Suche nach unserer Vergangenheit //
In dir hab ich meine Zukunft gefunden ich muss nur dran bleiben //