Ich hangel mich von einer Seifenblase zur nächsten. Probiere so schnell wie
möglich zu springen damit ich noch rechtzeitig vor dem zerplatzen die nächste erreiche. Dabei steht jede Seifenblase für eine Fähigkeit die mich ausmacht. Bearbeite ich ein Bild, stampfe ich schnell eine Webseite aus dem Boden oder organisier ich ein kleines Treffen für die Leipziger Twittergemeinschaft. Es gibt immer was zu tun. Glauben mir viele nicht, aber ich kann mir selbst Arbeit verschaffen, zwar nicht im klassischen Sinne, aber immerhin beschäftige ich mich. Dann kommt die Nacht. Alle Fähigkeiten scheinen verflogen. Man liegt im Bett, treibt die Gedanken an bis alles verschwommen wirkt. Man selbst kann kaum noch einen klaren Gedanken fassen Man fühlt sich Stumpf. Dunkelheit in Verbindung mit Stille ist ein komische Situation. Vielleicht kann ich deswegen derzeit nur mit Podcast / Fernsehgedudel einschlafen.
Vielleicht ist der Film Inception ja doch Realität.
Wir schlafen, und dieses Leben ist ein Traum, nicht im metaphorischen oder poetischen, sondern im tatsächlichen Sinn. – Fernando Pessoa



aber deine Traumfee liegt doch ab und zuneben dir
Die kann daran nichts ändern. Die schlummert dann schon lange.
Wer hätte gedacht das man einen Text in dem Seifenblasen vorkommen so düster zusammenfügen kann. Eh das klingt Depressionen.
Ich habe mir gestern Inception angesehen ein toller inspirierender und berührender Film.
Ich wünsch dir ganz fest eine Seifenblase, die nicht platzt. Sondern so sicher an deiner Seite schwebt, dass du schlafen kannst, ohne um sie zu fürchten.
Ach das kenne ich, da hat man plötzlich tausend Gedanken und versucht sie in Form zu bringen. Durch solche Gedanken enstehen dann ständig irgendwelche Projekte und die fressen Zeit, Zeit die man meistens nicht hat oder die woanders fehlt.
Stressig solche Seifenblasen
Gruss Daniel