Warum stellt man alles in Frage und probiert sie dann mit allem zu verteidigen
was man hat? Dickköpfe können schwer einen Konflikt aus dem Weg gehen. Am Ende hat man nur sich selbst. Quatsch. Das Ende ist noch weit entfernt. Ohne Konflikte & Meinungsverschiedenheiten wäre die Menschheit nicht dort wo sie heute steht. Gefährlich wird es erst dann, wenn man Still wird. Zu schwach ist sich gegen die Anschuldigungen zu wehren. Sich gegenseitig “labern” lässt. Es hält einen am Leben, man spürt das man noch kämpft, mit sich, mit der Welt. Die Power im Herz alles durchstehen zu können ist groß. Ich bin noch nie der Typ gewesen einen Konflikt zu scheuen. Auch wenn es mein Leben nicht gerade einfach macht. Ich ecke oft an, verteidige meine Meinung oft bist aufs Messer. Bin ehrlich, meist zu ehrlich. Einfach mal die Fresse halten, war bei mir noch nie an der Tagesordnung.
Trying to find a balance.
Ich muss dich auf Händen tragen damit du für immer bei mir sein kannst //
Nur du hast diese Beziehung gerettet weil du über Monate auf mich standst. //
Wir sind wie Bonnie und Clyde auf der Suche nach unserer Vergangenheit //
In dir hab ich meine Zukunft gefunden ich muss nur dran bleiben //
Ein Video was mich sehr nachdenklich macht. Aber es stimmt. 100% ungeschönt. 3 Minuten – Abriss.
PRINZ PI – 3 Minuten from Keine Liebe Records on Vimeo.
Beschreibung: Eine ganze Jugend im Zeitraffer, gefilmt von den grandiosen RADIO ACTIVE Kids. Alles echt, nix gestellt. Grandioses visuelles Kurzpanorama des IST-Zustandes. Das haben American Apparel, die Vice, die Medien, das billige Bier, die vielen Kippen, die gute Musik und unsere Eltern nun aus uns gemacht. So schaut das aus.
Ich hangel mich von einer Seifenblase zur nächsten. Probiere so schnell wie
möglich zu springen damit ich noch rechtzeitig vor dem zerplatzen die nächste erreiche. Dabei steht jede Seifenblase für eine Fähigkeit die mich ausmacht. Bearbeite ich ein Bild, stampfe ich schnell eine Webseite aus dem Boden oder organisier ich ein kleines Treffen für die Leipziger Twittergemeinschaft. Es gibt immer was zu tun. Glauben mir viele nicht, aber ich kann mir selbst Arbeit verschaffen, zwar nicht im klassischen Sinne, aber immerhin beschäftige ich mich. Dann kommt die Nacht. Alle Fähigkeiten scheinen verflogen. Man liegt im Bett, treibt die Gedanken an bis alles verschwommen wirkt. Man selbst kann kaum noch einen klaren Gedanken fassen Man fühlt sich Stumpf. Dunkelheit in Verbindung mit Stille ist ein komische Situation. Vielleicht kann ich deswegen derzeit nur mit Podcast / Fernsehgedudel einschlafen.
Vielleicht ist der Film Inception ja doch Realität.
Wir schlafen, und dieses Leben ist ein Traum, nicht im metaphorischen oder poetischen, sondern im tatsächlichen Sinn. – Fernando Pessoa
Gedankenblase.de wieder rauskramen und unter diesem Namen weiterbloggen? Warum etwas wieder aufleben lassen, was vor einigen Jahren aufgegeben wurde? Das sind vielleicht die ersten Fragen, die man sich stellt, wenn man noch weiß, dass es dieses Gemeinschaftsblogprojekt schon einmal gegeben hat.
Ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau: Vielleicht war es einfach meine Art Martin zu überreden auch mal wieder über private Dinge zu schreiben. Vielleicht wollte ich auch nur dieses T-Shirt mal wieder tragen, welches mir die ehemaligen Autoren vor vier Jahren zum Geburtstag geschenkt haben. Vielleicht, weil ein Gemeinschaftsblog eben doch mehr Spaß macht als wenn man sich alleine in seinen Gedanken suhlt. Vielleicht, weil wir gerade zusammen wohnen. Vielleicht, weil wir es eventuell bald nicht mehr tun.
Sicher ist jedoch, dass wir nicht mehr ganz auf die alte Konstellation kommen: 2 Autoren sind geblieben, 2 gegangen und eventuell kommen dafür neue Gesichter, denn dieses Projekt hat schon früher von seinen ganz unterschiedlichen Schreiberlingen gelebt. Etwas, das nicht nur uns, sondern hoffentlich auch dem Leser Spaß macht.
Kehren wir nun also zurück in das Wohnzimmer der Gedanken, setzen uns auf das Sofa und leben uns wieder neu ein!
In letzter Zeit hab ich immer mehr das Bedürfnis mal wieder ordentlich zu schreiben. Da ich auf meinen anderen Seiten oft nur was Themenspezifisches von mir gebe, hat mir ein kleines Wohnzimmer gefehlt. Ein Wohnzimmer wo ich meine Gedanken loswerden kann ohne das sie gleich auf die Goldwaage gelegt werden. Wo man auch mal schreien, weinen, lachen oder tanzen kann. Ich erhoffe mir mit der Wiederbelebung von der Gedankenblase einfach mehr Raum für mich und meine Gedanken. Ich hab lange überlegt ob ich wieder so wie “damals” bloggen soll. Gerade bei meinem nicht so perfekten Schreibstil (der ewige Kampf mit dem Ausdruck und der Kommasetzung) . Aber warum nicht? Für die Perfektion hier im Blog hab ich mir genau wie damals die Sophie (mittlerweile meine WG-Mitbewohnerin) in unser Gedankenblase-Boot geholt. Kann also nur schief gehen.
Ich selbst wäre wohl der letzte gewesen der das gedacht hätte, immerhin war ich es, der Ende 2007 / Anfang 2008 das Projekt: Gedankenblase begraben hat. Aber da ich wieder vermehrt meine Gedanken veröffentlichen möchte und ich mich von Farbwolke.de und meinem Portfolio ein wenig abgrenzen möchte, wurde die Gedankenblase wieder reanimiert. Natürlich mit einer alten Bekannten: Sophie. Es hat sich viel verändert. Also wer noch Lust auf Gedankengänge / Gefühlsduselei und Musik hat, abonniert unseren Feed.